Konzept

Im ers­ten Teil die­ses Hef­tes geht es um die Fra­ge, wer die Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sind, war­um sie schlech­te­re Bil­dungs­chan­cen haben und was Schu­le zur ihrer Bil­dung und Inte­gra­ti­on bei­tra­gen kann und muss.

 

In Teil 2 ste­hen die­se Fra­gen im Mit­tel­punkt: Wel­che Anfor­de­run­gen sind in Bezug auf Deutsch als Zweit­spra­che (DaZ) an die Leh­rer­aus­bil­dung zu stel­len? Was wur­de bis­lang in die­sem Bereich getan? Was soll­te ver­än­dert werden?

 

Teil 3 befasst sich mit wesent­li­chen Grund­la­gen für das Sprach­ler­nen und für Deutsch als Zweit­spra­che. Begriff­lich­kei­ten wie „Erstsprache/Muttersprache“, „Zweitsprache/Fremd­sprache“, „gesteuerter/ungesteuerter Zweit­sprach­er­werb“, „Fachsprache/ Bildungs­sprache“ wer­den geklärt. Wel­che Bedeu­tung haben Münd­lich­keit und Schrift­lich­keit für das Sprach­ler­nen? Wie kön­nen Sprach­er­werbs­pro­zes­se aus­se­hen? Wie ent­wi­ckeln sich Lerner­sprachen? Wie sehen Erwerbs­sequenzen für wich­ti­ge gram­ma­ti­ka­li­sche Berei­che aus? Wel­che Anfor­de­run­gen wer­den an die DaZ-Ler­nen­den in der Schu­le gestellt?

 

Um Über­le­gun­gen, Grund­sät­ze und Vor­be­rei­tun­gen für den Unter­richt „Deutsch als Zweit­sprache“ geht es in Teil 4. Wie kann man am bes­ten Spra­chen ler­nen? Wel­che Vor­ga­ben macht der Bil­dungs­plan? Wel­che Lern­vor­aus­set­zun­gen brin­gen Schü­le­rIn­nen mit Deutsch als Zweit­spra­che mit? Wel­che Vor­be­rei­tun­gen müs­sen getrof­fen wer­den, um einen qua­li­fi­zier­ten Unter­richt zu gewährleisten?

 

In Teil 5 wer­den Mög­lich­kei­ten (Bau­stei­ne) vor­ge­stellt, wie Kin­der und Jugend­li­che Deutsch als Zweit­spra­che ler­nen kön­nen. Wie wer­den Grund­la­gen gelegt, d.h. wie kön­nen Schü­le­rIn­nen das deut­sche Alpha­bet ler­nen, wie bau­en sie ihren Wort­schatz auf, wel­che For­men des Übens sind hilf­reich? Wie könn­te guter DaZ-Unter­richt aus­se­hen? Wie sieht Regel­un­ter­richt Deutsch und MNK aus, in den man DaZ-Ler­nen­de gut inte­grie­ren kann? Und was soll­te man als Leh­re­rIn wis­sen, damit die Zusam­men­ar­beit mit den Eltern gelin­gen kann?

 

An eini­gen Stel­len wer­den bei­spiel­haft Erfah­run­gen geschil­dert, die Migran­ten­kin­der und ihre Eltern in Deutsch­land mit der Schu­le und mit Leh­re­rIn­nen gemacht haben.

 

Lite­ra­tur­lis­te
Zu „Deutsch als Zweit­spra­che“ gibt es inzwi­schen sehr vie­le Mate­ria­li­en für den Unter­richt. Es wur­den nur Bücher, Übungs­hef­te und Arbeits­ma­te­ria­li­en in die Lis­te auf­ge­nom­men, mit denen die Autorin selbst gear­bei­tet hat oder die von Fach­kol­le­gIn­nen und vom Arbeits­kreis Mehr­spra­chig­keit beim Schul­amt Mark­dorf emp­foh­len werden.

 

Anhang sie­he Inhalts­ver­zeich­nis

Über die Autorin:

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Ingrid Mau­rer
ist Grund-und Haupt­schul­leh­re­rin sowie Diplom-Pädagogin.

Sie arbei­te­te im Grund- und Sekun­dar­schul­be­reich. Seit 2007 ist sie Lehr­be­auf­trag­te für das Fach Deutsch am Semi­nar für Didak­tik und Leh­rer­bil­dung Mecken­beu­ren und Leh­re­rin an einer Grund­schu­le. Vor dem Schul­dienst war sie in der Erwach­se­nen­bil­dung im Bereich „Deutsch als Fremd­spra­che“ tätig.